Inhalt:
Die Basis: die wichtigsten Techniken und Stilmerkmale fürs Zeichnen echter
Manga-Figuren
• Übungsteil: typische Figuren, Szenen und Geschichten
• Extra: ein Comic entsteht – von der ersten Idee bis zum fertigen Manga
• Viele Tipps aus der Profi-Werkstatt
• Special: Kolorieren am Computer
• Perfekt für Einsteiger: Schritt-für-Schritt-Bilder geben Sicherheit
Manga zeichnen – aber richtig!
Manga ist viel mehr als ein aus Japan kommender Comic-Stil. Auf seiner Reise nach Japan konnte der Autor sehen, dass dort wirklich eine Manga-Mania herrscht – so riesig ist die Begeisterung der Japaner für Mangas. Es gibt dort Tausende von Büchern, Comics, Filmen und Spielen. Die bekanntesten Zeichner werden so verehrt wie hierzulande Kino- oder Sportstars. Und das zu Recht, denn die Ausbildung zum Mangaka, also zum professionellen Manga-Zeichner, ist lang und schwer und nur die Besten setzen sich durch.
Manga ist eine bedeutende (Comic-) Kunstrichtung, die fest in der japanischen Kultur verankert ist. Ihr Ursprung geht auf den japanischen Maler Katsushika Hokusai (1760–1849) zurück. Dieser fantastisch begabte Künstler hinterließ ein beeindruckendes Werk, zu dem unter anderem die wohl bekannteste Darstellung des Fujiyama gehört. Da er selbst erkannte, dass er einen völlig neuen Kunststil geschaffen hatte, suchte er einen Namen für seine kraftvollen, plakativen Darstellungen. Er nannte sie Mangas.
Deshalb ist Manga auch kein kurzlebiger Trend, der aus Japan nach Europa und in die USA kam, wie viele meinen. Manga ist heute ein weltweites Phänomen. Und es ist nicht übertrieben, von einer Kunst- und Designepoche gigantischen Ausmaßes zu sprechen, deren Ende noch lange nicht absehbar ist. Ständig gibt es neue Ideen und Projekte und die Zahl der Manga-Fans wächst unaufhaltsam. Selbst die großen Kunstmuseen in den Metropolen dieser Welt haben das Thema inzwischen entdeckt und widmen bekannten Manga-Künstlern aufwändige Ausstellungen.
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